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  Der Steinbock

SteinbockEr ist von gedrungener Gestalt und im Sommerhaar braungrau bis rötlichgrau, im Winterhaar gelblich braungrau, mit weißlicher Unterwolle, gefärbt. Geiß und Bock tragen Gehörne. Die des Bockes erreichen eine Länge bis zu 1 Meter, seltener darüber. Das Gehörn der Geißen ist deutlich schwächer. 

Geißen erreichen Gewichte bis 50kg, Böcke das doppelte und mehr. Brunftzeit ist in den Monaten Dezember - Jänner.

 

Etwas Geschichte

Der Steinbock

Ein typischer Alpenbewohner der beinahe ausgerottet wurde weil ihm allerlei magische und heilende Kräfte zugesprochen wurden. Vom Horn, den Innereien, dem Wildbrett bis hin zum Herzkreuz und Wedel ( auch dem was darunter rauskommt, die Losung ) sollte alles eine besondere Wirkung haben. Lebende Apotheken waren sie zur damaligen Zeit und hatten einen hohen Wert.

Entsprechend wurde die Wilderei bestraft. Die protestantischen Bauern, beim Wildern erwischt, mussten das Land samt Familie verlassen. Ihre Ziegen, die dem Steinwild nur das Futter "wegfraßen", durften oder besser gesagt mussten auch mit. Ein Fürsterzbischof aus Salzburg befahl sogar einen Steinbockwilderer in eine Hirschdecke, bei lebendigen Leib, einzunähen. 

Als 1683 der Leibarzt des Fürsterzbischofs, aus Salzburg, die "Steinwildarzneien" wissenschaftlich bestätigte begann ein richtiger Run auf das Steinwild. Die Bauern holten sich wegen Geldmangels die Arznei gleich beim Hersteller und es entbrannten blutige Wildererkriege die auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll forderten.

Um 1700, der Wildererkriege verdrossen, gab Fürsterzbischof Graf Thun (Salzburg), selbst Jäger, seinen Jägern den Auftrag alles Steinwild zu erlegen. Etwa um 1706 wurden die letzten Steinböcke im Ostalpenraum erlegt. Um etwa 1820 war der Steinbock im Alpenraum, bis auf einige wenige Stücke im italienischen Gran Paradiso, ausgerottet worden.

 Dem  italienischen König  (Viktor Emanuel II ) ist es zu verdanken das der europäische Steinbock überlebt hat und heute wieder in bejagdbaren Beständen vorkommt. Dieser König hatte nämlich die letzten Steinwildvorkommen unter Schutz gestellt und das Gran Paradiso zum Schutzgebiet erklärt. Diese Steinböcke wurden ständig von Wildhütern streng bewacht. (Dennoch  gelang es Schweizern in "Nacht- und Nebelaktionen" einige Stücke lebend zu "bekommen".) Aus diesen Steinböcken wurde die heutige Steinwildpopulation in den Alpen wieder begründet.

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  ^ Sonntag 25. Feber 2018,   KW 8,   TdJ 56     © 2000 - 2018 Jagdweb.at ^